Wiener Schach-Schülerliga 2019/20

Oberstufe

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der Vorrunde
der Hoffnungsrunde
des Finales


VORRUNDE

Donnerstag, 12. Dezember 2019, 9.00 Uhr
Spielort: Wiener Schachverband (Haus des Schachsports),1020 Wien, Marathonweg 14

Modus: 6 Runden Schweizer System, 12 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie. Die besten sechs Teams qualifizieren sich direkt fürs Finale.

 
TEAM
Punkte Mannschafts-Punkte
1 HTL Rennweg 18 12
2 Akademisches Gymnasium 16,5 14
3 GRG 16 Maroltingergasse 15,5 13
4 BG 18 Klostergasse 15,5 13
5 BRG 22 Polgarstraße A 14,5 12
6

pRg Komensky

14,5 10
7 Wiedner Gymnasium A 14 9
8 BRG 9 Glasergasse 14 9
9 GRGORG 22 Heustadelgasse 13 9
10 GRG 21 Franklinstraße A 12,5 9
11 HTL Ottakring 12,5 9
12 GRG 3 Kundmanngasse B 12 10
13 GRG 3 Kundmanngasse A 12 8
14 Wiedner Gymnasium B 11,5 8
15 GRG 23 Alterlaa A 11,5 8
16 GOETHE-Gymnasium Astgasse 11 9
  usw. (24 Teams) weiter siehe Chess-results    

 

Bericht: (Stichl)

Gleich vorweg: eine der stärksten Besetzungen seit Jahrzehnten! Nahezu alles, was in der Wiener Jugendszene Rang und Namen hat, war anwesend! Es gab Duelle, die auch bei Staatsmeisterschaften stattfinden hätten können. Schulschachphilosophen mögen abwägen: positiv oder nicht? Ja, zweifellos positiv, weil die Stärksten dabei sind, ein echtes Schachfest eben. Aber vielleicht auch ein bisschen zum Nachdenken, dass angesichts des Spitzenschachs viele traditionelle Schachschulen mit ihrem langjährigen, verdienstvollen Breitenschach auf der Strecke blieben.

Und wie schon im letzten Jahr eine disziplinierte, freundliche, perfekt organisierte Vorrunde! Schulschachreferent Lothar Handrich und dem Hauptschiedsrichter Kaweh Kristof hatten, gemeinsam mit dem dezenten und kompetenten Schiedsrichterteam, alles bestens im Griff. Ein großes Bravo auch an die Spieler/innen - immer sportlich, fair und höchst diszipliniert! Gespielt wurde mit echter Begeisterung, egal, ob erster oder letzter Tisch.

Zum Sportlichen:
24 Teams,
und nur sechs Qualifikationsplätze - bei solch starker Besetzung! Wahnsinn! Ein Viertel von 24 also. Und setzt man voraus, dass die beiden Teams mit 2000-ern wohl "durch sind", bleiben überhaupt nur vier Plätze für die "Normalos".

Wie nicht anders zu erwarten, wogte das Feld im Schweizer System hin und her, kleinere Überraschungen miteingeschlossen. Niemand schaffte es, sich absetzen; einzig das GRG 16 Maroltingergasse durfte aufgrund eines Minivorsprungs schon vor der letzten Runde (praktisch) aufatmen. Somit brachte die sechste und letzte Runde den grandiosen Showdown: Volle 11 Teams hatten noch eine perfekte Chance auf die 6 Plätze! Und bei den (meist direkten) Duellen gab es Triumphe und wahre Tragödien!

Der Schlussrunden-Krimi:

Die HTL Rennweg (mit Guskic,M. Stadlinger), schachlich noch ein völlig unbeschriebenes Blatt, warf das (bis dahin starke) GRG 22 Heustadelgasse mit einem (glücklichen) 4:0 aus den Finalplätzen und sicherte sich den (dadurch deutlichen) Turniersieg bei der ersten Schülerligateilnahme. Da haben sich welche gefunden!

Das Akademische Gymnasium ging gleich zwei FIDE-Meister, den beiden Morgunovs, in Rennen. Die Bretter 3 und 4 waren mit Unterstuflern besetzt. Die 100% der Meister samt einigen restlichen Pünktchen reichten zum soliden zweiten Platz.

Die Maroltingergasse (mit T. Stichlberger, Sölkner) spielte angesichts der schwersten Auslosung (ausschließlich Gegner aus den Top 10) ein starkes Turnier, patzte aber ausgerechnet in der Schlussrunde gegen das Akademische Gymnasium mit einer 1:3-Niederlage (statt des papierformgemäßen 2:2). Dennoch der dritte Platz und die Finalqualifikation.

Das BG 18 Klostergasse (stark mit Peyrer, Rosol) benötigte nach einer 0:4-Erstrundenniederlage eine gehörige Aufholjagd (Peyrer kam schularbeitsbedingt erst zu Runde 3). Die nervenaufreibende Aufholjagd wurde in der Schlussrunde durch ein 3,5 zu 0,5 gegen die Franklinstraße glorreich abgeschlossen.

Das BR 22 Polgarstraße (angeführt von Manukyan) war diesmal der berühmte Schweizer-System-Glückspilz. Nur ein einziges Top-10-Team war unter den Gegnern, doch ein sattes 3,5 zu 1,5 gegen die Astgasse fixierte den Finalplatz.

Der sechste Finalplatz ging gerade noch an die Komensky-Schule (mit den Zeman-Brüdern), die im direkten Duell das GRG 3 Kundmanngasse (mit Moser) mit 3:1 aus dem Finale kickte.

Der Preis für die unglücklichste Schlussrundenpaarung geht an Wiedner Gymnasium gegen BRG 9 Glasergasse. Mit dem 2:2 sind beide draußen; jedes (!) andere Resultat hätte den Sieger ins Finale gebracht.

Ausblick: In der Hoffnungsrunde werden noch zwei weitere Finalplätze vergeben. Nur zwei, muss man sagen! So viele Teams hätten sich's verdient - und gehören auch ins Finale!

 

Beste Spieler: Morgunov M.+D. 6/6; Löschl, Gurzau, Rosol, Manukyan, A. Mandzhieva, Darwich 5/6;

Ergebnisse bei Chess-Results: hier

 


HOFFNUNGSRUNDE

Montag, 17. Februar 2020, 14.00 Uhr, Haus des Schachsports, 1020 Wien, Marathonweg 14

Modus: 7Runden Schweizer System, 12 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie. Zwei weitere Teams qualifizieren sich fürs Finale.

 
TEAM
Punkte Mannschafts-Punkte
1 BRG 9 Glasergasse A 22,5 18
2 GRG 21 Franklinstraße A 20 18
3 Wiedner Gymnasium A 18,5 15
4 GRGORG 22 Heustadelgasse 16,5 13
5 NLS Laaerberg 15 9
6

BRG Linzerstraße

14,5 10
7 GRG 23 Alt-Erlaa 14 10
8 Theresianum 14 8
9 HTL Ottakring 13,5 13
10 GRG 3 Kundmanngasse A 13,5 10
11 Wiedner Gymnasium B 12,5 7
12 GRG 3 Hagenmüllergasse 11,5 8
13 GRG 21 Franklinstraße B 11,5 6
14 BRG 9 Glasergasse B 9,5 5
15 GRG 3 Kundmanngasse A 8,5 5
16 BRG 10 Pichelmayergasse 7,5 2


Kurzbericht: (Stichl)

Ein sehr spannender Dreikampf um die letzten beiden Finalplätze. Das GRG 9 Glasergasse setzte sich von Beginn an an die Spitze und hilet diesen Platz. Dahinter ein spannendes Duell um Platz 2 zwischen der Franklinstraße und dem Wiedner Gymnasium, wobei hier einmal der eine, einmal der andere vorne war. In der letzten Runde vergab der Vorjahressiger Wiedner Gymnasium die Finalteilnahme mit einer 1,5:2,5-Niederlage gegen die Heustadelgasse, während die Franklinstraße mit 4:0 gegen die Kundmanngasse erfolgreich war.

Somit komplettieren die Glasergasse und die Franklinstraße das Achter-Finale.

Beste Spieler: Grünewald 6,5/7; Jauschneg T., Kolm, Schmidt, Filek, Stjkovic 6/7

Ergebnisse bei Chess-Results: hier


FINALE

Termin: Donnerstag, 16. April 2020, 9.00 Uhr, Haus des Schachsports, 1020 Wien, Marathonweg 14
8 Teams, jeder gegen jeden; Bedenkzeit: 12 Minuten + 3 Sekunden Zugabe pro Spieler und Partie

 

 

 
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